Fleisch und Wurst



zeichnung schweinchen

Unsere Wurst ist uns gar nicht "wurscht"!

Jeden Freitag Nachmittag von 15.00 bis 18.00 Uhr finden Sie uns auf dem Freiämter Bauernmarkt.
Und hier bekommen Sie auch unseren leckeren Speck und verschiedene Wurstwaren.
Einwandfreie Qualität und einzigartiger Geschmack, ohne viel Schnick-Schnack sind uns wichtig, eben     pur - einfach - ehrlich.
Sei es nun die traditionelle Leberwurst, der herzhafte Räucherspeck oder eher der milde Lachsschinken, wir wissen, dass nur das Beste darin enthalten ist und unsere Tiere gesund, stressfrei und wirklich artgerecht aufgewachsen sind.
Dafür stehen wir und darauf sind wir stolz.

 

 

Mutterkuhhaltung


Die 90er Jahre brachten große Veränderungen für unseren Betrieb. Neben der Umstellung auf biologischen Landbau, war auch die Zunahme der überbetrieblichen Gewerbetätigkeit ein Grund, über die weitere Milchproduktion nachzudenken. Wir entschieden uns in Zukunft auf Mutterkuhhaltung umzustellen. Mutterkuhhaltung passt hervorragend in einen extensiv arbeitenden landwirtschaftlichen Betrieb.

teaser kuh 00 kleinUnsere Tiere, die wir in zwei Herden aufgeteilt haben, verbringen über 200 Tage im Jahr auf der Weide. In dieser Zeit ernähren sie sich von frischem Gras und saftigen, gesunden Kräutern.

In der übrigen Zeit bekommen sie Heu und Grassilage von unserem Betrieb. Außerhalb der Weidezeit leben die Tiere im ausreichend großen Laufstall, der täglich mit frischem Stroh ausgestreut wird.

teaser kuh 01 kleinUnser großes Anliegen ist es, die Natürlichkeit zurückzuholen.

Sei es durch den täglichen Weidegang, der den Einsatz von technischen Geräten einspart, das frische, kräuterreiche Futter, sowie die natürliche Befruchtung der Rinder (bei jeder Herde ist ein Bulle dabei) und auch die anschließenden, fast immer unproblematischen Geburten der Kälbchen.

teaser kuh 02 kleinDann zu sehen, wie ein Kalb am Euter der Mutter trinkt, macht uns einfach nur glücklich.

Nach 15 – 20 Monaten werden die Tiere geschlachtet. Dies übernimmt für uns ein örtlicher Schlachtbetrieb.

Dies alles, sind die besten Voraussetzungen dafür, dass wir Rindfleisch auf hohem Niveau anbieten können. Mit einem kräftigen Geschmack und kaum Flüssigkeitsverlust.

Unser Rindfleisch bekommen Sie direkt bei uns, auf Vorbestellung, oder z.B. als leckere Rindersalami oder Rinderschinken, jeden Freitag auf dem Bauernmarkt in Freiamt.




Bio-Freiland-Schweine

 

Freilandschweine


Unsere Schweine sollen es gut haben. Deshalb setzten wir nicht nur auf „Artgerecht“, sondern vielmehr auf „Naturnah“: Wühlen im Schlamm, unter freiem Himmel, Bewegung und frisches Futter. Seit einem Jahr freuen wir uns darüber, dass unsere Schweine ausschließlich im Freiland leben, mit einen kleinen Wald und eine Schweinehütte zum Schutz. Es geht den Tieren hier sehr gut und dass sie sich sauwohl fühlen. kann man täglich sehen.

teaser schwein 00 klein Neben Gras und Wurzeln erhalten unsere Schweine Grassilage, Getreide und Kleie von unserem Betrieb.

Unsere Schweine sind eine Kreuzung aus Schwäbisch Hällischem Landschwein und Pietrain.

teaser schwein 01 kleinDas weitgehend stressresistente Schwäbisch Hällische Landschwein kommt sowohl mit Kälte als auch mit Hitze gut zurecht, ist äußerst robust und genügsam und somit besonders gut geeignet für die Freilandhaltung. Pietrain liefert mageres Muskelfleisch.

Diese Kreuzung und eine langsame Mast mit ausreichend Bewegung gewährleistet ein festes, feinfasriges Fleisch, das beim Garen kaum Wasser verliert und somit besonders zart bleibt.

teaser schwein 02 kleinUnsere Schweine sind von der Geburt bis zur Schlachtung in unserem Betrieb. Die kleinen Ferkel bleiben bis zu anderthalb Monate bei der Muttersau, solange bis sie alleine Gras fressen. Die anschließende Mast findet ausschließlich im Freiland statt. 

Unseren Speck und Wurst bekommen sie auf dem Freiämter Bauernmarkt.

 




Ziegenprojekt


Wissen Sie, was man braucht um immer reichlich Ziegenmilch zur Käseproduktion zu haben?
Jedes Jahr ein kleines Zicklein pro Ziege.

Wissen Sie was mit diesen Zicklein dann geschieht?
Ja, das ist für die Ziegenmilcherzeuger auch jedes Jahr von Neuem ein Problem.

teaser ziege 00 kleinDiesem wollte sich unser „Jungbauer“ Jochen in Zunft widmen. Der Plan sah ganz einfach aus: Junge Ziegen im eigenen Betrieb einstallen – mit Hilfe eines Tränkautomaten, an dem die jungen Ziegen sich zu jeder Zeit satt trinken konnten, aufzuziehen – nach drei Monaten an interessierte Kunden, geschlachtet und haushaltsfertig zerlegt zu verkaufen.


teaser ziege 01 kleinDie Realität sah etwas anders und vor allem anstrengender aus. Jochen erhielt die Zickelein im Alter von durchschnittlich 10 Tagen. Diese waren es gewohnt, Milch von der Mutterziege zu bekommen. Die Umstellung auf das Trinken am Plastikschnuller des Tränkautomaten (liefert rund um die Uhr warme Milch aus Bio-Milchpulver, soviel und so oft die Zicklein es benötigen) war eine schwierige aber auch interessante Herausforderung.

teaser ziege 02 kleinManches Zicklein brauchte mehrere Tage und viel persönlichen Einsatz um den Schnuller zu akzeptieren. Allerdings lernten wir in dieser Phase auch viel über die Persönlichkeit und das Verhalten der jungen Ziegen.

Nach ca. 16 Wochen hatten wir eine nun schlachtreife Ziegenherde. Die Vermarktung der Ziegenlämmer war der nächste Schritt. Und wir mussten feststellen wie viele Vorurteile und Halbwissen mit Ziegenfleisch einhergeht.

teaser ziege 02 klein Dem konnten wir nur mit fundiertem Wissen entgegentreten.
Ein Zicklein-Kochkurs war unser nächster Schritt. Mit Unterstützung des Hotels Ludinmühle insbesondere dem Chefkoch Daniel Kern und der wunderbaren Kochkursküche des Hotels, konnten wir zwei Kurse anbieten. Die Teilnehmer lernten die Tiere fachgerecht zu zerlegen, welche Fleischteile wie zubereitet werden. Und sie durften am Ende des Kurses ein mehrgängiges Zicklein-Menü geniessen.


Alles in Allem ein schwieriges Projekt, das es lohnt dran zu bleiben. Wir bleiben dran!

 

Fleisch und Wurst